Arquivo do mês: março 2009

Blog Stats

Kann zuweilen ganz interessant sein, sich die Statistiken des eigenen Blogs anzugucken. Ein Detail macht mich allerdings stutzig. Ich frage mich – gemessen an der Häufigkeit der Clicks – welchen Narren einige Surfer wohl an Soziopathen wie Eric Harris und Dylan Klebold gefressen haben könnten. Ob’s daran liegt, dass das Columbine-Massaker sich in Kürze zum zehnten Mal jährt? Oder liegt’s an Michael Moore? Mag alles sein. Natürlich dürften auch die jüngsten Ereignisse in Deutschland eine Rolle spielen. Hier sei aber gesagt, dass die Werte auch schon vor Winnenden ungewöhnlich hoch waren. Wohlgemerkt: es handelt sich um ein einziges Bild, aufgenommen von einer Überwachungskamera, das die beiden am Tag ihres Verbrechens zeigt. Und ihre Namen führen seit Monaten (!) die Liste der Top Searches an. Könnte man also – nur aufgrund der Daten eines einzigen Blogs mit bescheidener Leserzahl – schon darauf schliessen, dass diese Typen nach wie vor ziemlich “populär” sind?

Also, ich kann mir nicht helfen. Ich vermute, dass für einen kleinen Teil der Klicker diese Irren so was wie Celebrities sind.

A eterna patrulha dos idiotas on-line

A maioria dos autores de blogs são patrulheiros de uma sociedade em rede que pretendem regrada, justa, seguidora de todos os dogmas que trazem dos berços – pouco importando se aqui deveria ser um território livre ou não para exposição de opiniões. Bah! (dedo na garganta)

Leia mais:

http://sobretudodelona.wordpress.com/2009/01/04/a-eterna-patrulha-dos-idiotas-on-line/

É o blog de uma senhora de idade, tão simpático como polêmico.

Über Wellen und den Tod

Die Frage ist, was ich von meinem ganzen Glauben habe, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wenn eben genau das nicht stimmt. Dazu hat mir eines der Trostpflaster Yalom´s gut gefallen.

Ich nenne es das Wellenkonstrukt.

Es geht davon aus, dass wir nach unserem Tod, zumindest für einige Zeit, deren Dauer wiederum von niemandem im voraus einzuschätzen ist, durch die Taten, Gedanken, Gespräche u.ä.m. unseres vorherigen Lebens weiter wirken bzw. weiter wirksam sind. Wie stark wir wirken oder wo wir alles wirken können wir einfach nicht ermessen, aber ich kann es mir mittels des Bildes vom Steinwurf, der im Wasser Ringe nach sich zieht, verbildlichen und mir damit eine Vorstellung von diesem Wellenkonstrukt entwickeln.

Von “Wellenkonstrukt” zu reden, klingt meiner Meinung nach ein wenig überzogen. Ist aber trotzdem ganz lesenswert. Hier geht’s weiter:

http://kopfzwinkern.wordpress.com/2009/03/03/die-welle/

Ludwig XIV. und die Folgen

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Oben abgebildet: das Nobel-Kaufhaus Daslu in São Paulo. Das architektonische Konzept ist von zweifelhaftem Geschmack. Gemeinhin wird behauptet, es stehe für verkitschten stillosen Schick. Da bin ich anderer Meinung. Ich finde, es handelt sich um eine Collage verschiedener Stilrichtungen, versehen mit einer prahlerischen Überdosis an Luxus. Auf jeden Fall ist es kein Ausdruck der technologischen Möglichkeiten unserer Epoche. Es handelt sich also nicht um ein Beispiel zeitgenössicher Architektur. Man fühlt sich eher in die Welt Ludwig des XIV. zurückversetzt. Und ich befürchte, dass damit auch die geistige Verfassung gewisser elitärer Kreise dieser Stadt treffend beschrieben werden kann.

Sidney Borges ist Journalist und lebt in Ubatuba, im Bundesstaat São Paulo.

Der Originaltext findet sich in seinem Blog:

http://ubatubavibora.blogspot.com/


Evolution is not …

Just found on WordPress: a very good summary to get things clear, to avoid misunderstandings, myths and polemics. Here are the main points:

– Evolution is not a theory that explains the origin of the universe, that field of study is referred to as Cosmology, and it is  [… ] not covered by Charles Darwin’s “The Origin of Species”.

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– Evolution is not a theory that describes the first origination of life on this planet. This field of study is called Abiogenesis.

– Evolution [theory] is not inherently atheistic, the theory describes nothing regarding the existence of God, it is a scientific theory confining itself to prediction and observation of the natural world.

– The theory does not say, “humans came from monkeys”. The theory shows clear evidence supporting the hypothesis that at some point 6 Million years ago, humans, the great apes and primates diverged from a common ancestor.

– Evolutionary theory is […] not a religion, a believe system, a faith or any other ambiguous religious term …

Source:
http://uniformvelocity.com/2009/03/23/young-earth-creationist-ignorance-of-what-you-dispute/

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Update, December 11, 2014
As ist seems, the link above is no longer available.
😦

Nachruf auf den schwulen Lord

clodovillord2

Wer noch vor wenigen Jahren gelangweilt im nachmittäglichen Unterhaltungsangebot des brasilianischen Fernsehens herumzappte, kam an ihm nicht vorbei. Weniger deshalb, weil einen seine Sendung Mulher (“Frau”) vom Hocker gehauen hätte. Er selbst sass auch nicht auf einem solchen, sondern in einem bequemen Ledersessel hinter einem gläserenen Tisch. Der goldfarbene, barocke Rahmen hinter ihm rundete das Bild ab. Eigentlicher Höhepunkt der Sendung war, wenn er – untermalt von sentimentaler Musik – Lebensweisheiten von sich gab. Die Vermutung liegt mehr als nahe, dass es sich bei seinem Publikum in erster Linie um weibliche Zuschauer mittleren oder gehobenen Alters gehandelt haben dürfte.

Clodovil Hernandes kam am 17. Juni 1937 in einem Städtchen namens Elisiário im brasilianischen Bundesstaat São Paulo zur Welt. Seine leiblichen Eltern hat er allerdings nie gekannt.. Er wuchs als Adoptivsohn spanischer Immigranten auf, besuchte eine katholische Schule und wollte zunächst Lehrer werden.

Es kam aber anders. In den 60er Jahren wurde er als Modedesigner bekannt. Später folgte dann eine Karriere als Entertainer und Fernsehmoderator. Und er machte nie einen Hehl daraus, dass er homosexuell war. Anders gesagt: es ging ihm am Arsch vorbei. Das macht ihn zwar nicht gerade in allen Kreisen hoffähig, aber damit hätte selbst die derart von Vorurteilen und Machismo geschwängerte brasiliansiche Gesellschaft in den Zeiten der Diktatur (und der Zeit danach) klar kommen können. Homosexualität kann ja schliesslich auch einen gewissen Unterhaltungswert haben. Man ist amüsiert. Bis heute. Das macht es übrigens im “Fall Clodovil” auch so schwierig, im Internet Informationen aus verlässlicher Quelle zu finden. Das meiste davon ist eine Mischung aus oberflächlichem Klatsch und geschmacklosem virtuellen Getöse. Videos über Ausschnitte von “spektakulären” Interviews in den Medien finden sich zu Genüge. Tiefgründigere Kommentare dagegen kaum.

Womit seine zumeist prominenten Landsleute dann aber nicht so gut klar kamen, war sein loses Mundwerk. So einige Stars und Sternchen bekamen ihr Fett ab. Den Vorwurf, arrogant, beleidigend und unerträglich zu sein, wies er von sich:

“Ich sage nur die Wahrheit.”

Auch das weibliche Geschlecht kam dabei nicht ungeschoren davon:

“Ich liebe die Frauen. Aber viele Frauen von heute sind ordinär, haben keinen Stil und den Bezug zu ihrer Würde verloren. Frauen, die im Liegen arbeiten und im Stehen abschalten..”

So hat er der Nachwelt denn auch einen Fundus an amüsanten, polemisierenden und vulgären Zitaten hinterlassen. Und die im Netz zu finden, ist nun wirklich kein Problem.

clodovil-02Seine letzte Karriere war eine politische. 2006 wurde er als Abgeordneter für den Bundesstaat São Paulo in den brasilianischen Kongress gewählt. Die durchaus berechtigte Erwartung, er würde sein Mandat nur zur persönlchen Selbstdarstellung missbrauchen, bestätigte sich allerdings nicht. Er engagierte sich ernsthaft in der Familienpolitik. Mit seiner Bemerkung, im Parlament ginge es lauter zu als auf dem Wochenmarkt, sorgte er für einen kleinen Eklat. Vielleicht ein Indiz dafür, dass er seinen Job ernst nahm. Immerhin: einen Tag nach seinem Tod stimmte der brasilianische Senat der Vorlage für eine Gesetzesänderung zu, die er eingebracht hatte.

In seiner Funktion als Politiker eckte er übrigens auch bei Vertretern der Homosexuellen-Bewegung an. Er war gegen die Homo-Ehe. Und:

“Ich bin überhaupt nicht stolz darauf, schwul zu sein. Ich bin stolz darauf, der zu sein, der ich bin. Anstatt für den Travestiten auf der Strasse habe ich mich für Leonardo da Vinci entschieden. Ich kann Männer nicht verstehen, die sich als Frauen verkleiden, hübsch sein wollen, die Schönheit und Gott suchen und sich dabei prostituieren. Jetzt, wo wir unsere sogenannte Freiheit ausleben können und uns keiner mehr den Mund verbietet, verwandelt sie sich in Masslosigkeit. Ich würde mich nie auf einer Gay-Parade blicken lassen.”

http://congressoemfoco.ig.com.br/DetEspeciais.aspx?id=26883

Er starb am 17. März 2009 in Brasilia an den Folgen einer Hirnblutung.

Go East – Dicas de Berlim

Esqueça Berlim Ocidental. É na antiga parte comunista que as coisas acontecem. É onde estão os melhores museus, os monumentos restaurados, as novas construções e a vida noturna.  Então, dica número 1: se for a Berlim, hospede-se nesta parte da cidade e você vai economizar muitas baldeações.

Leia mais:

http://giseleteixeira.wordpress.com/2009/03/18/go-east-_-dicas-de-berlim-1/

Europa sem a Alemanha?

Alguém já imaginou como seria?

Então, vamos supor que o mapa político atual da Europa Central fosse o seguinte:

europa_dummy3
http://strangemaps.wordpress.com

Bom, como alemão nativo, fico imaginando as conseqüências. Uma delas seria que muitos posts deste blog teriam sido escritos em holandês. Isso não me aborreceria, pois sinto simpatia e respeito pela Holanda (embora, pelo que parece, os sentimentos nem sempre sejam recíprocos. Fazer o quê? Consigo lidar com amores não-correspondidos).

Pergunto-me qual seria o capital da Polônia.

Berlim?

Olhe, tal possibilidade não seria tão remota. Acontece que o “falecido” estado da Prússia – cuja capital era Berlim, antes de a Alemanha existir – tem as suas origens no leste da Europa, na região em que a Polônia se localiza hoje em dia. De fato, a posição geográfica da capital alemã é mais que interessante estrategicamente, pois “conecta” o oeste ao leste do continente.

Por falar na Polônia, também haveria a probabilidade de este país ter sido o maior concorrente da França na Europa Continental, desde o século 19, ao invés da Alemanha (- segundo ao mapa acima, é claro).

Como sou um alemão bem ignorante, não vou mencionar países como a Áustria e a Suíça. Quem sabe, talvez fossem mais arrogantes ainda por serem os únicos territórios a falar esta língua tão enrolada, mas fantástica e rica. Isso, de fato, seria um trauma. Meu idioma nativo sendo representado somente por estes dialetos? Não pretendo ser injusto com tais “enclaves encantadas”. Mesmo assim: give me a break!

Imagino o papel de países como a República Tcheca, a Eslováquia e a Hungria neste cenário. Mesmo que não fossem ocupados e suprimidos pelos nazistas (e os russos?), é bem provável que teriam passado por outras experiências traumáticas. Parece uma normalidade cruel que os países pequenos sofram por causa das “atitudes” dos seus vizinhos poderosos. E não somente na Europa, certo? Mesmo assim, seria legal pensar como teria sido se eles tivessem tido mais influência cultural no meio de tudo isso. Afinal de contas, são países que merecem mais que respeito por sua história, por seus esforços e lutas por autonomia diante dos interesses sufocantes dos seus vizinhos. E, ainda hoje, as capitais destes países permanecem como pequenas jóias culturais no centro da Europa.

Esqueci alguém?

Ah, sim. Aquela ilha ao outro lado do canal da mancha. Well, muito provavelmente, eles seriam os mesmos de sempre. A mesma rainha, os mesmos sotaques, os mesmos hábitos. Isso sem mencionar o fato de dirigirem do lado errado. Os guardiões do Balance Of Power. Mas, permitam-me bancar o alemão ignorante novamente: o que eles seriam sem “nós”? Sem aquela rivalidade que surgiu na segunda metade do século XIX? You´ll never know.- Anyway, acho bem esperto da parte deles não entrarem na zona do Euro. Só que, devido a alguns quilômetros de água, muitos deles não parecem entender que são Europeus como o resto da turma. A língua “deles”, por exemplo, é uma “feijoada européia”, composta de várias línguas germânicas, de elementos célticos, do francês, dos conquistadores romanos. Tantas épocas culturais se acumularam e se manifestam naquilo que se chama British English. Sem o continent, como “eles” costumam chamar o “resto” da Europa, não seriam o que são.

Recuso-me a lançar especulações sobre o papel dos Big Brothers dos Estados Unidos e da Rússia neste contexto. Iria longe demais, fazendo isso. Afinal, o mapa acima não é real. E, não me surpreenderia se soubesse que foi a invenção maluca de um inglês. Uma expressão do whishful-thinking britânico, he he!

Resumindo a viagem na maionese:

As guerras, sem dúvida, teriam sido outras, mas – pode apostar – as fronteiras daquele mapa ficcional também seriam o resultado de esforços hegemônicos, de disputas violentas e de um nacionalismo teimoso, perigoso e antiquado. Do mesmo jeito como se estabeleceram as fronteiras reais da Europa contemporânea.

A Europa era assim e, em parte, ainda é. Só que, em sua maioria, as rivalidades de hoje se manifestam nas reuniões dos políticos. Mas isso já é um progresso significativo.

Mesmo considerando todos os problemas, injustiças e vaidades atuais, a Europa aprendeu uma lição importante, tal qual aquele país que não aparece no mapa acima, mas abaixo:

Mapa política da República Federal da Alemanha

Mapa político da República Federal da Alemanha

Suporte técnico medieval!

Solar Cycle Stuff

According to NASA, the so called “Solar Cycle 23” has ended. Till now, I have no clue what NASA is really talking about but I got curious. Maybe, I’ll check that out later on, who knows? For now, let’s just take a look at the graph, OK?
nasa-solar-cycle-110309