Arquivo do mês: dezembro 2009

Die Stimme der Energie

Alt aber wahr; Kraftwerk ist immer noch guter Stoff:


So, und jetzt ziehe ich den Stecker raus und fahre für ein paar Tage ans Meer. Kein Handy, kein Internet, nur ein wenig Saft für Licht, Musik, den Kühlschrank und die Dusche – so viel bin ich dem Genius der Energie schon schuldig.

Let’s Tell Of One Example:

Very often I claim my life to be quite interesting, full of happenings which do not allow me falling into depression, stagnation or simple boredom.

Now I look around and see that the current situation in Israel doesn’t allow one to fall asleep either. For sure, Israeli turbulences do not affect (nor afflict?) an extremely high percentage of the world population. Yet if looking closely on the topics and matters the trouble is about, one will not deny its significance.

Ideological, ethical, spiritual, social and national battles take place there every day anew. Israel is a country which never rests – even the Holy Day of Rest, the Shabbat, cannot be seen as a period of cease-fire, on the contrary, it’s the day where the ones throw stones, others add fuel to the fire (ironically, lightening fire is forbidden by the Torah!) by their statements, decrees, acts.

Israel’s Unsung

Rhetorischer Brei

Ist eigentlich die Tatsache, dass eine vom Menschen verursachte Klimaveränderung für Teile der Öffentlichkeit und der Fachwelt nicht eindeutig bewiesen zu sein scheint schon ein Grund, sämtliche wissenschaftliche Ergebnisse auf diesem Gebiet der Forschung mit einem rhetorischen Brei aus Ignoranz und Polemik zu zerreden?

می درخشد دریا زیر پرتو نور

می درخشد دریا زیر پرتو نور

گویی دریایست زرگون زدور
ای برادرانم, بعد از مرگم
غرقم کنید در این دریایم
که زیباتر از شفق در هر دودیده
دلبرم بود و هست دریا همیشه
و با مدی بی موج وناخواسته
آرام می کرد دلم با مهری شایسته

Das Meer erstrahlt im Sonnenschein,
Als ob es golden wär,
Ihr Brüder, wenn ich sterbe,
Versenkt mich in das Meer.
Hab immer das Meer so lieb gehabt,
Es hat mit sanfter Flut
So oft mein Herz gekühlet;
wir waren einander gut.

Heinrich Heine

Gefunden auf Maziar’s Blog.

Public Opinion What?

Maybe, the curious thing about the evolution and global warming controversies is to see how many people on both sides of the issues have very determined views on the topics – and then to imagine that a lot of them might not really know what they are talking about.

Zu fromm!

Die frommen Herren wollen so oft wissen, was wir denn eigentlich gegen sie und ihre Religion, wie sie sie ausüben, vorzubringen hätten. Eines unsrer Argumente ist die trostlose Plattheit ihrer religiösen Gefühle.
[…]
Und der Grund, aus dem der Kirche täglich mehr und mehr Leute fortlaufen, was nur zu begrüßen ist, liegt eben hierin: dass viele Diener dieser Kirche nur noch viel zu reden, aber wenig zu sagen haben. Wie schlecht wird da gesprochen! Wie oberflächlich sind die scheinbaren Anknüpfungspunkte an das Moderne, darauf sind diese Männer auch noch sehr stolz. Wie billig die Tricks, mit einer kleinen, scheinbar dem Alltag entnommenen Geschichte zu beginnen, um dann … emporzusteigen? Ach nein. Es ist so etwas Verblasenes – die Sätze klappern dahin, es rollen die Bibelzitate, und in der ganzen Predigt steht eigentlich nichts drin.
[…]
Aber eine so gute Propaganda, wie sie die Kirche gegen die Kirche macht, können wir gar nicht erfinden. Und ich weiß viele, die mit mir denken: Wir sind aus der Kirche ausgetreten, weil wir es nicht länger mitansehn konnten. Wir sind zu fromm.

Ignaz Wrobel, Die Weltbühne, 14.07.1931, Nr. 28, S. 72.

Der Begriff der Rasse …

… ist von dem des Züchters nicht zu trennen. Wer züchtet, manipuliert ganz bewusst Lebensformen nach seinen Vorstellungen, kategorisiert die Ergebnisse und denkt in entsprechenden Schubladen. Bei einem Rassisten verhält es sich da ähnlich.

Who knows?

Nice try!