Nicht wirklich …

Eigentlich hätte mir schon wesentlich früher klar sein müssen,
dass es zwar natürlich sein mag,
wenn Söhne ihre Väter bekämpfen,
um sich selbst zu definieren,
dass aber sie (die Söhne) es letzten Endes
(in den meisten Fällen)
nicht wirklich schaffen,
sie (die Väter) gänzlich zu überwinden.
Mehr noch:
dass sie ihren Vätern zu oft mehr ähneln,
als es ihnen lieb ist.

2 Respostas para “Nicht wirklich …

  1. Welcome back, Sir!

    Ja, ich dachte auch einmal, ich hätte meinen Vater in mir vollständig überwunden.
    Mit dem Alter musste ich (verblüfft) feststellen, dass er mich an einigen wenn nicht sogar vielen Stellen doch wieder einholte; ich meinte (widerwillig) mehr und mehr meinen Vater in mir wieder zu erkennen. Ich kann es nur akzeptieren und mich abgrenzen: das Gute vorbehaltlos annehmen und vom Schlechten wissen, dass ich es nicht bin, dass ich anders bin.

    • Sorry, dass ich Deinen Kommentar erst jetzt beantworte. Na, besser spät als nie …

      Die Frage ist, was einen da “einholt”.
      Die “persönliche Vergangenheit” mit all ihren positiven und negativen Erinnerungen? Unter Umständen, aber nicht unbedingt.

      Vielleicht so: wenn man sich der Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten mit Vater (und Mutter) – wieder mal – bewusst wird, dann mag das, schlicht gesagt, einfach wieder nur der banale Beleg dafür sein, dass wir eben nicht vom Himmel gefallen, sondern das (vorläufige) “Ergebnis” einer historisch gewachsenen Entwicklung sind.

      P. S.
      Den Begriff “Evolution” habe ich mir gerade noch verkneifen können.

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