Und bist Du nicht willig …

Genuss ohne Freiheit ist wie ein durch äußere Gewalt herbeigeführtes Lächeln.

Getweetet von MartinOHamann

9 Respostas para “Und bist Du nicht willig …

  1. Danke, Harry! Bist n Schatz!

    Gruss
    Martin

    Kurze Frage bezüglich der 2 Checkboxen unter dem Kommentarfeld. Welches Plugin nutzt Du , damit Leute auch bei neuen Posts benachrichtigt werden können?

    • Hallo Martin,
      danke für die Blumen!
      Der Satz ist einfach gut und Punkt.

      Plugins? Keine Ahnung!
      Habe mich da noch nicht schlau gemacht.
      Ich persönlich halte es so, dass ich Blogs,
      die mir gefallen, von Zeit zu Zeit aufsuche.

      Gruss von Peter

  2. Achso, nee, habe jetzt verstanden wie das Plugin hier funktioniert. Es ist vorinstalliert da Du wordpress.com nutzt und keinen selbst gehosteten Blog.

    Wegen Frau Siebers Artikel:
    Hatte mich nur sehr aufgeregt was die Frau dort abgelassen hat. Soll sie doch rauchen, aber bitte nicht andere wieder zum Rauchen verleiten wollen- das geht gar nicht.

    Ich hoffe Du verstehst meinen Kommentar dort.

    • Hi,

      Dein Kommentar auf der Seite der Bieler Zeitung war mehr als eindeutig und nachvollziehbar.
      Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es nichts nützt, wenn man als Reaktion darauf
      “den ganzen Wald anzündet”. Einen (durch den Artikel angefixten) Ex-Raucher überzeugt
      das nicht, im Gegenteil: er fühlt sich provoziert und neigt gerade deshalb eher dazu,
      sich ein Päckchen “American Spirit” zu besorgen.

      Hoffe, Du kannst nachvollziehen, worauf ich hinaus will.

      Grüsse

  3. Das wollte Frau Siebers ja nur, einen Artikel ablassen, der Exraucher antriggert. Wenn andere zustimmen und ebenfalls rückfällig werden, dann ist ihr Versagen ja nur noch halb so schlimm. (“geteiltes Leid ist halbes Leid”)
    Es erinnert ein wenig an jemanden, der an Aids erkrankt ist und jetzt munter ohne Verhütung rumpimmpert nur weil er nicht der einzige Aidskranke sein will.

    Gruss

  4. Nun sind wir uns ja einig, dass die Wirkung des Artikels auf Ex-Raucher eine verheerende sein kann. Einem Deiner Tweets entnehme ich, dass Du – so wie ich – zu denen gehörst. Liege ich da richtig?

    Falls dem so ist, dann stelle ich einen Unterschied fest in der Art und Weise, wie wir mit solchen “Bedrohungen” umgehen. Bei mir persönlich stellt sich angesichts solcher Artikel meistens so etwas wie ungläubiges Staunen ein. “Frau Sieber, was erzählen Sie mir da eigentlich?” Es juckt mich dann, wie in diesem Fall, einen Gegen-Kommentar zu hinterlassen, der in die gleiche rhetorische Kerbe haut, sich also der gleichen sprachlichen Mittel bedient.

    Was bei Dir nicht der Fall war.

    Ich bin kein miltanter Nichtraucher, sonder schlicht jemand, der für sich selbst entschieden hat, dass es keinen Sinn macht, sich diese Dinger in den Mund zu stecken, sie anzuzünden und den Mist zu inhalieren. Von daher halte ich Frau Siebers Artikel für nicht mehr als eigenartige, verschrobene Folklore, Mythenbildung, oder wie man das auch immer nennen will.

    Was ihr aber, wie ich meine, trotzdem das Recht gibt, solche Artikel zu verfassen. Meinungsfreiheit gilt für alle Seiten. Man kann schliesslich darauf antworten – reagieren.

    Wäre dem nicht so, dann müsste man – in Bezug auf jegliche Art von Drogen – eine ganze Menge Literatur und Musik zensieren.

  5. Peter, Du darfst das nicht so naiv sehen: Sie hat den Artikel sicher nicht veröffentlicht, nur weil Sie ihrer “Freien Meinungsäußerung” Raum geben wollte. Die Tabakkonzerne kaufen immer wieder freie Journalisten, denn die sind aufgrund ihres Images die besten Werbeträger- das ist nicht unüblich.
    Die Tabakkonzerne ärgern sich sehr über den “Anti-Rauch-Trend” unserer aufgeklärten Gesellschaft und schrecken vor nichts zurück um dagegen anzukämpfen. Neben der Bestechung von freien Journalisten, machen Sie z.B. Werbung in Frauen-Magazinen, die besondern häufig von weiblichen Teenagern gekauft werden.

    Ich bin relativ frischer Ex-Raucher (seit ca. 9 Monaten) und immer noch gefährdet (1 Rückfall gehabt) . Daher sehe ich in diesem Artikel eine gewisse Bedrohung für mein Leib und Leben.
    Ich bin kein militanter Nichtraucher. Andere dürfen /müssen Rauchen, darum kümmere ich mich nicht. Ich kann aber sehr schnell grantig werden, wenn mir jemand lachend eine Zigarette unter meine Nase reibt und meint , ich solle mal kosten.

    • Im Grunde ist es aber doch eigentlich zweitrangig, ob “jemand”
      bei dem Aufsetzen dieses Artikels “nachgeholfen” oder ihn gar “inspiriert” hat.

      Die “freie Meinungsäusserung” an sich geht ja eh auf Krücken – nicht nur
      in puncto Nikotinwerbung. Ich finde es aber trotzdem gut, dass Du
      noch mal darauf hinweist, dass dies eben auch “durch die Hintertür”,
      also nicht nur auf dem Wege direkter Werbung (Product-Placement
      in Filmen eingeschlossen) abläuft.

      Wichtig ist hier – wie ich finde – dass man sich als Ex-Raucher vor
      Augen führt, dass die einzige, wirkliche Bedrohung letzten Endes
      diejenigen sind, die noch rauchen: in der Art und Weise, wie sie sich
      ausdrücken, ihr Leben leben und so weiter. Dabei ist es egal, ob
      man diese Leute nun persönlich kennt oder nur aus den Medien.

      Kurz: der Faktor “Sympathiewert” ist nicht – nie – zu unterschätzen,
      ob es sich da um Personen handelt, die man kennt und schätzt
      oder einfach nur um solche Artikel wie die von Frau Sieber.

      Den fand ich nämlich gut geschrieben. Vorsicht, Peter!
      Von daher schätze ich durchaus, dass Du mal kurz “energisch nachgehakt” hast.
      Vielen Dank dafür!

    • Kleines P. S.

      Trotzdem wäre mein Kommentar zu ihrem Artikel anders ausgefallen.
      Wie ich weiter oben schon sagte: ich hätte mit ähnlichen “Mitteln”
      geantwortet, die die Autorin selbst gebraucht hat.

      Es war mir aber dann doch nicht die Mühe wert.

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