Homo Virtualis?

Es gibt sie ja, die klassischen Homos. Da haben wir zum Beispiel den Dahrendorfschen Homo Sociologicus, oder den Homo Typographicus, The Gutenberg Galaxy sei Dank! Ganz zu schweigen vom Homo Politicus und seinem grossen Bruder, dem Homo Oeconomicus.

Und falls man Spass an lateinischen Wortschöpfungen hat, so könnte man die Reihe wohl beliebig fortsetzen. Ist der Homo Typographicus also der vom Buchdruck geprägte Mensch, so mag der Homo Canis wohl jemanden umschreiben, der lieber mit dem Hund spazieren geht als Verwandte zu besuchen oder im Internet zu surfen. Oder so ähnlich …

Ahnen Sie was kommt? Richtig, da fehlt doch einer! Der vom Internet Geprägte, sozusagen. Hierzu sei vorab bemerkt, dass die Wahl der Überschrift spontan erfolgte: Homo Virtualis eben. Gut, dachte ich, spontan ist nicht genug. Ich hakte also nach und googelte ein wenig.

Sie werden staunen, was man zu diesem Begriff so alles finden kann. Oder auch nicht. Man möge es mir verzeihen, wenn ich mich auf 5 anonym gehaltene Ausdrücke und Schlagworte beschränke, ohne Links zu kleben:

“Ich bin eine digitale Skulptur” (Detail eines Facebook-Profils)
“Stammzellentherapie”
“Virtual Learning”
“Why humans love virtual business and social interactions and why Homo Sapiens is about to become Homo Virtualis …”
“Der reale Ressourcenhunger der virtuellen Ökonomie” (?)

Wie dem auch sei, nach drei Google-Seiten spürte ich dann plötzlich den unwiderstehlichen Drang, mit meinem Hund eine Runde um den Block zu machen.

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