Infoburger

Belanglose Informationen oder Meinungen auszutauschen ist das Händeschütteln mündlicher oder schriftlicher Kommunikation. So kann ich jemanden begrüßen, aber ich lerne niemanden dadurch kennen. Doch genau das will ich, wenn ich auf Menschen zugehe. Sie kennen lernen. Etwas über sie erfahren. Auf eine Ebene unter Floskeln, Plausch und Höflichkeiten gelangen. Ich bin kein Anhänger des kommunikativen Fast Foods, welches allerorten aufgetischt wird. Selbstverständlich ist es bequem, wenn man eine Kommunikationsebene miteinander teilt, auf der man unabhängig von Sympathie mit einer Menge Menschen gleichermaßen eine Menge Lebenszeit totschlagen kann. Reden, ohne etwas zu sagen. Sich kennen, ohne miteinander vertraut sein zu müssen. Das ist bequem. Cheeseburger sind das auch. Und während das eine auf Dauer den Körper ruiniert, versaut das andere auf Dauer soziale Kompetenzen und man kann so weit verkommen, dass man selbst Partnerschaften mit der Belanglosigkeit einer mittleren Pommes mit Cola Light lebt. Das hat niemand verdient und das will ich in meinem Leben nicht. Also gehe ich ab einem gewissen Punkt offen mit dem um, was unter meiner Schicht H&M-Mensch steckt und investiere in mein Gegenüber.

Quelle? Wie man’s nimmt: ein spontan vor einiger Zeit als Entwurf gespeicherter “Schläfer”, der irgendwo auch hier zu finden ist – nun aber eben wach gerüttelt und damit erneut zugänglich.

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