Kognitive Dissonanz

“Toll, alle meine Freunde, ich bin vernetzt und beliebt. Doof irgendwie, mit dem Datenschutz, aber naja, die anderen machen das doch auch. Hey super, die Susi hat mir was geschrieben. Gesichtserkennung, hm, vielleicht ja ganz witzig, aber irgendwie fühl ich mich auch unwohl damit. Oh guck mal, der Tobi macht ne Party! Mensch, wolltet ihr mir nicht beim Umzug helfen, wo wart ihr denn? Och nö, schon wieder so ein Stalker, was kann man denn da machen? Hehe, witzig, was da jemand wieder gepostet hat, like ich doch glatt mal. Mann, die Werbung geht mir langsam echt auf den Sack, ich dachte, die wär personalisiert?! Ich bin ganz freiwillig hier, es ist meine eigene Entscheidung. Aber wenn ich den Account zumachen würde, würde ich schon Bekannte verlieren, und würde auch gar nicht mehr mitbekommen, was los ist. Ekliger Typ eigentlich, dieser Zuckerberg. Hey, die Susi hat Fotos gepostet, richtig schöne! Oh, schon halb fünf?!”

Der sanfte Facebook-Totalitarismus, aber ganz freiwillig, nur ein ganz bisschen Gruppendruck.

Auszug aus einem Kommentar von “rarara”, Juni 2011

Uma resposta para “Kognitive Dissonanz

  1. “nur ein ganz bisschen Gruppendruck” – und Vorspiegelung von, Hineinsaugen in falsche Tatsachen (Realitäten) …

    Übrigens, die Zukunft ist schon heute (apropos: “Juni 20011”)😉

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