Arquivo do mês: julho 2015

Denkt er sich

Eigentlich könnt’ ich mir ja was anderes reinzieh’n.

Denkt er sich, während er in den Laden läuft, in der Schlange steht, sein Futter holt und sich hin pflanzt.

OK, is’ halt praktisch. Solang’ ich nich’ jeden Tag … Hör bloß auf. Und der da vorn? Guck dir den doch an. Was der auf’m Tablett hat. So wie der frisst. Du fette Sau. Nee, so bin ich nich’ drauf. Ich spar’ nur Zeit und weiß, was ich hier krieg’. Immer. Überall. Egal, wo ich bin. Is’ doch geil.

Denkt er sich, verputzt den Stoff, rülpst verhalten, lässt den Restmüll liegen und hechtet hinaus. Ein Furz droht an, sich quer zu setzen.

OK, mal seh’n.
Zieh’ mir morgen was anderes rein.

Denkt er sich.
Nicht wirklich.

A Hora do Plutão

Agora mesmo, (às 08:50, horário de Brasilia), a sonda New Horizons está passando por ele, a uma distância de apenas 12.500 quilômetros:

Plutão (à direita) e Charon, sua maior lua. © Copyright British Broadcasting Corporation 2015

Plutão (à direita), acompanhado por Caronte, sua maior lua.  © Copyright British Broadcasting Corporation 2015

A imagem acima foi feita anteriormente. Atualmente, a sonda está sem contato com a terra. Mas já ficou claro que Plutão é maior do que se pensava, embora nem chegue perto ao tamanho do nosso próprio planeta:

erdemondplutocharon

Comparando: Terra e Lua, Plutão e Caronte (Fonte: Wikipedia)

Seja como for, a sonda chegou, após de uma viajem de 9 anos e meio, e continuará seu trajeto pelo Sistema Solar exterior. Fascinante!

Genug Geld haben

Haben Sie schon einmal einen Drogensüchtigen gesehen, dem der Stoff ausgegangen ist? Er bewegt Himmel und Hölle, er würde 20 Meilen zu Fuß gehen oder einer Großmutter ihr Gespartes abnehmen, um schnellst möglich an den nächsten Schuss zu kommen. Die Wall Street funktioniert genauso. Die Monate vor der Auszahlung der Boni haben viel gemein mit der Nachbarschaft im Film ‘The Wire’, als den Leuten das Heroin ausgegangen ist und sie einen neuen Schuss brauchen.

Wer das sagt, ist kein verwirrter Soziologe und schon gar kein böser Kommunist, sondern jemand, der es als Hedge-Fonds-Trader zu einem ansehnlichen Vermögen “brachte”. Was natürlich seinen Preis hatte: Zunächst hielt er sich mit Alkohol unter Strom, dann stieg er auf andere “leistungsfördernde Substanzen” um. Als auch das nicht mehr zu Genüge knallte, half nur noch der ultimative Fix:

Die Kohle an sich.

Bis er die Schnauze voll hatte und nüchtern wurde:

The first year was really hard. I went through what I can only describe as withdrawal — waking up at nights panicked about running out of money, scouring the headlines to see which of my old co-workers had gotten promoted.

“Der hat gut reden”, höre ich jetzt einige von Euch murmeln. “Geld hat er wohl trotzdem noch genug”. Keine Frage, aber wenn es nur darum ginge, hätte ich mir dieses Post auch sparen können.

Genug Geld zu haben ist halt etwas anderes als immer mehr davon haben zu wollen, vor allem dann, wenn man schon genug davon hat.