Constructing a Meaningful Life …

… requires both our hearts and our heads. To find what is meaningful, we must find what truly matters. Finding what truly matters uses our hearts, because evidence of what matters comes from our emotional responses. But it also uses our heads, because we must reflect critically on our initially responses to avoid the errors to which emotions are prone.

Andrew Kernohan, “A Guide for the Godless – The Secular Path to Meaning”

Übernatürliche Phänomene?

Nun mögen das ja Erscheinungen oder Geschehnisse sein, die wir uns rational nicht erklären können. Und es macht dabei im Übrigen keinen Unterschied, ob’s nun um kollektive (theologisch und esoterisch inspirierte) oder individuelle “Überzeugungen” und “Weltbilder” geht – ganz abgesehen von der Tatsache, dass es sich bei vielen dieser “Visionen” und “Erlebnisse” nur um “Ausgeburten” der menschlichen Phantasie und um Wunschdenken handelt. Das ist nicht der Punkt.

Der Punkt liegt im Begriff selbst: übernatürlich. Was, bitte schön, soll man darunter eigentlich verstehen? Ist die Unfähigkeit, Dinge rational erklären zu können schon eine ernsthafte Grundlage für die Behauptung, sie stünden über der Natur und dem Wesen jener Welt, die uns hervorgebracht hat und in der wir existieren?

Bullshit.

Ironischerweise wird selbst in wissenschaftlichen und philosophischen Kreisen allgemein anerkannt, dass wir nur einen winzigen Ausschnitt der uns umgebenden Realität wahrnehmen können. Mehr noch: es ist eine Binsenweisheit. Obwohl oder gerade weil das nun wirklich keine bahnbrechende Neuigkeit ist, stellt sich die Frage, warum dieser erwiesene Sachverhalt in der ganzen polemisch geführten Auseinandersetzung zwischen Theisten und Atheisten so gut wie keine Rolle spielt. In den mir bekannten Aussagen bekennender Atheisten und in den meisten der (wenigen aber guten) von mir verschlungenen populärwissenschaftlichen Werken, die ein positivistisches Weltbild vertreten, kommt dieser Aspekt wenig oder gar nicht zur Sprache. Und, was noch viel merkwürdiger ist: die Theologen scheinen sich nicht wirklich über die Tatsache im Klaren zu sein, das da jenes Bollwerk positivistischer Argumentation eine nicht unbedeutende Schwachstelle aufzuweisen hat. Sehr seltsam, das Ganze, oder? Dabei böte das doch die Chance zu einem wirklichen Dialog, bei dem unter anderem Begriffe wie “Jenseits” und “Transzendenz” eine ganz neue Bedeutung erhalten könnten.

Eins ist schon mal klar: beide Seiten würden Federn lassen müssen, mit denen sie sich bis dato so gerne schmücken.

Evolution is not …

Just found on WordPress: a very good summary to get things clear, to avoid misunderstandings, myths and polemics. Here are the main points:

– Evolution is not a theory that explains the origin of the universe, that field of study is referred to as Cosmology, and it is  [… ] not covered by Charles Darwin’s “The Origin of Species”.

manorangfinger2

– Evolution is not a theory that describes the first origination of life on this planet. This field of study is called Abiogenesis.

– Evolution [theory] is not inherently atheistic, the theory describes nothing regarding the existence of God, it is a scientific theory confining itself to prediction and observation of the natural world.

– The theory does not say, “humans came from monkeys”. The theory shows clear evidence supporting the hypothesis that at some point 6 Million years ago, humans, the great apes and primates diverged from a common ancestor.

– Evolutionary theory is […] not a religion, a believe system, a faith or any other ambiguous religious term …

Source:
http://uniformvelocity.com/2009/03/23/young-earth-creationist-ignorance-of-what-you-dispute/

_________________________

Update, December 11, 2014
As ist seems, the link above is no longer available.
😦