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Music And Politics

If ever I would stop thinking about music and politics

I would tell you that sometimes it’s easier to desire
And pursue the attention and admiration of a 100 strangers
Than it is to accept the love and loyalty
Of those closest to me
And I would tell you that sometimes
I prefer to look at myself
Through someone else’s eyes
Eyes that aren’t clouded with the tears of knowing
What an asshole I can be, as yours are

If ever I would stop thinking about music and politics

I might be able to listen in silence to your concerns
Rather than hearing everything as an accusation
Or an indictment against me
And I would tell you that sometimes
I use sex to avoid communication
It’s the best escape when we’re down on our luck
But I can express more emotions than laughter, anger, and let’s fuck

If ever I would stop thinking about music and politics

I would tell you that I pooped in my own dog dish
And sometimes I would rather face not eating
Than face licking it clean
And admitting when I’m selfish
And I’d tell you that I’m suffering
From the worst type of loneliness
The loneliness of being misunderstood
Or more poignantly
The loneliness of being afraid
To allow myself to be understood

If ever I would stop thinking about music and politics

I would tell you that the personal revolution
Is far more difficult
Than the first step in any revolution

If ever I would stop thinking about music and politics

I would tell you that music is the expression of emotion
And that politics is merely the decoy of perception

Music And Politics Lyrics © Universal Music Publishing Group

Eine Geschichte von Gott

Als Gott nach langem Zögern wieder mal nach Haus ging, war es schön sagenhaftes Wetter!

Und das erste was Gott tat, war, die Fenster sperrangelweit zu öffnen, um sein Häuschen gut zu lüften.

Und Gott dachte: Vor dem Essen werd’ ich mir noch kurz die Beine vertreten.

Und er lief den Hügel hinab zu jenem Dorf von dem er genau wusste, dass es da lag.

Und das erste, was Gott auffiel war, dass da mitten im Dorf während seiner Abwesenheit etwas geschehen war, was er nicht erkannte.

Mitten auf dem Platz stand eine Masse mit einer Kuppel und einem Pfeil, der pedantisch nach oben wies.

Und Gott rannte mit Riesenschritten den Hügel hinab, stürmte die monumentale Treppe hinauf und befand sich in einem unheimlichen, nasskalten, halbdunklen muffigen Raum.

Und dieser Raum hing voll mit allerlei merkwürdigen Bildern; viele Mütter mit Kind mit Reifen überm Kopf und ein fast sadistisches Standbild von einem Mann an einem Lattengerüst.

Und der Raum wurde erleuchtet von einer Anzahl fettiger, gelblich-weißer chamoistriefender Substanzen, aus denen Licht leckte.

Er sah auch eine höchst unwahrscheinliche Menge kleiner Kerle herumlaufen; mit dunkelbraunen und schwarzen Kleidern und dicken Büchern unter müden Achseln, die selbst aus einiger Entfernung leicht moderig rochen.

“Komm mal her! Was ist das hier?”
“Was ist das hier! Das ist eine Kirche, mein Freund! Das ist das Haus Gottes, mein Freund.”
“Ah… Wenn das hier das Haus Gottes ist, Junge, warum blühen hier dann keine Blumen, warum strömt dann hier kein Wasser und warum scheint dann hier die Sonne nicht, Bürschchen?!”
“Das weiß ich nicht.”
“Kommen hier viele Menschen her, Knabe?”
“Hm, es geht in letzter Zeit ein bisschen zurück, mein Freund.”
“Und woher kommt das deiner Meinung nach? Oder hast du keine?”
“Es ist der Teufel. Der Teufel ist in die Menschen gefahren. Die Menschen denken heutzutage, dass sie selbst Gott sind und sitzen lieber auf ihrem Hintern in der Sonne.”

Und Gott lief fröhlich pfeifend aus der Kirche auf den Platz.

Da sah er auf einer Bank einen kleinen Kerl in der Sonne sitzen. Und Gott schob sich neben das Männlein, schlug die Beine übereinander und sagte:

“…Kollege!”

Herman van Veen