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Heinz Erhardt Reloaded

Täglich fließt die Timeline fort.
Von hier nach dort, zu keinem Ort.
Sie steht nie still, auch sonntags nicht
und wenn’s mal in der Birne sticht,
kann man was posten, gar verfassen.
Man kann’s aber auch bleiben lassen.

Täglich fließt der Bach durchs Tal.
Mal fließt er breit, mal fließt er schmal.
Er steht nie still, auch sonntags nicht,
und wenn mal heiß die Sonne sticht,
kann man in seine kühlen Fluten fassen.
Man kann’s aber auch bleiben lassen.
(Heinz Erhardt, “Der Bach”)

Das ist doch mal was …

Sprühregen.
Ganz, ganz fies.
Unter 10 Grad.
So was von mies.

Kalte Ohren.

Ich wiederhole:
Kalte Ohren.

Und kalte Nasen.

Ich wiederhole:
Kalte Nasen.

Dicke Jacken.
Kunstfaser.
Baumwolle.
Alles da.

Kapuzen.
Handschuhe gar.

So was von kalt.
Doch gar nicht alt.

Frische Luft.
Frisch und klar.

Nicht für lang.
Das ist wohl wahr.

Schlafwandlerisch

Wieder twittern,
irgendwann?!

Na dann …

Bin so müde, gar nicht wach,
Konto nur mit Ach und Krach.

Wecker nicht gestellt,
werd’ um nichts geprellt.

Schlaf, Timeline, schlaf!
Wer ist hier das Schaf?

Twitterreim, kleinstmöglichst

Das ist zu klein,
um wahr zu sein.

Hundertvierzig Zeichen,
die fast niemals reichen.