Arquivo da tag: Wetter

Das ist doch mal was …

Sprühregen.
Ganz, ganz fies.
Unter 10 Grad.
So was von mies.

Kalte Ohren.

Ich wiederhole:
Kalte Ohren.

Und kalte Nasen.

Ich wiederhole:
Kalte Nasen.

Dicke Jacken.
Kunstfaser.
Baumwolle.
Alles da.

Kapuzen.
Handschuhe gar.

So was von kalt.
Doch gar nicht alt.

Frische Luft.
Frisch und klar.

Nicht für lang.
Das ist wohl wahr.

Ecce Homo For Real

Kein Telefon, Gewitter, Schneetreiben, Stürme, Erdbeben, Überschwemmungen, Stromausfall, Ungewissheit, Sich-Selbst-Überlassen-Sein, Einsamkeit.

Spontane Entscheidungen, unerwartete Begegnungen, neue Sichtweisen, erfreuliche Überraschungen, Vertrauen, Für-Andere-Da-Sein, Gemeinsamkeit.

Absolute Sicherheit gibt es nicht und das ist auch gut so. Trotz möglicher Risiken und negativer Nebenwirkungen. Das Leben entspricht nicht immer dem, was sich jene Leute darunter vorstellen mögen, die in den Aufzügen klimatisierter Bürogebäude auf ihren Stock warten oder keinen Gedanken an Turbulenzen bei transatlantischen Flügen verschwenden, in einer Hollywood-Blase treibend, die sie aus einem kleinen Schirm dankbar aufsaugen. Armselige Weltfremdheit in 10 Kilometern Höhe.

Und so weiter …

Und Ihr, liebe Brüder und Schwestern, liebe Theisten und Atheisten, Wissenschaftler und gläubige Fanatiker, die Ihr denkt, absolute Wahrheiten gefunden zu haben: seid gegrüsst von der Koinzidenz, der Macht des Zufalls, dem Faktor der Unberechenbarkeit eines lebendigen Universums, welches uns hervorgebracht hat und dessen Mysterium sich weder mir noch einem von Euch je in Gänze erschliessen wird.

Findet Euch damit ab.

Das ist doch mal was …

Kommt mir bekannt vor, von A bis Z:

Abwechslung, Gedanken, klarer Kopf, Wetter …

Nur dass es heute nieselt.

Und dass es nicht Tag ist,
sondern Abend.

Und dass es nicht Frühling ist,
sondern Herbst.

Und dass ich keinen Schnee zu riechen meine.

Und dass ich kein Heimweh habe.
Zumindest nicht heute.

Aber sonst …

Das ist doch mal was …

Manche laufen sogar mit Kapuzen rum.

Bewölkt, windig, kühl – 14 Grad.

Frisch! Richtig nett!

Angenehme Abwechslung.

São Paulo im Frühling macht den Kopf klar.

Man kriegt fast Heimweh …

Riecht’s etwa nach Schnee?

Fang jetzt bloss nicht an zu spinnen!

Auf die ersten Flöckchen kann ich wohl lange warten.