Arquivo da tag: Zeitgeist

Über den Zweck der Kleidung

Also, jetzt mal ganz von vorn:

Eine Kleidung ist schon immer das gewesen, was sie auch heute noch ist. Sie schützt nicht nur, sie ist Kultur, sie signalisiert die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe und sie ist – natürlich – darüber hinaus auch eine Form des Zur-Schau-Stellens persönlicher oder kollektiver Eitelkeiten.

So weit, so gut.

Dennoch besteht kein Zweifel daran, dass ihre Zweckentfremdung im Kontext der Globalisierung neue Auswüchse angenommen hat und dass deren negative Folgen nicht von der Hand zu weisen sind.

Zum Trost sei angemerkt, dass selbst in Zeiten mulitinationaler Logos niemand vor Überraschungen gefeit ist und es nach wie vor auch Formen positiver Zweckentfremdung geben kann. So zum Beispiel dann, wenn Hipster und Muslime die Klamotten tauschen:

hipstermuslims

Caros pais, estimados alunos e estudantes!

Pesquisadores americanos fizeram um estudo (publicado na revista científica Trends in Neurosciense and Education) com crianças de 4 e 5 anos que estavam começando a ter contato com as letras.

A conclusão do estudo confirmou a hipótese de que a escrita tradicional com papel e lápis ajuda no desenvolvimento mental, mais especificamente, na capacidade de abstração. Por meio de ressonância magnética, verificou-se que certas áreas do cérebro são ativadas quando uma criança desenha e reconhece uma letra.

sunjournal.com

Fonte: sunjournal.com

Um outro estudo com universitários relatado no jornal The New York Times, provou que alunos que anotam o conteúdo da aula à mão retêm mais e melhor o que foi apresentado, em comparação com aqueles que usaram notebooks ou tablets:

For adults, typing may be a fast and efficient alternative to longhand, but that very efficiency may diminish our ability to process new information. Not only do we learn letters better when we commit them to memory through writing, memory and learning ability in general may benefit.

Two psychologists, Pam A. Mueller of Princeton and Daniel M. Oppenheimer of the University of California, Los Angeles, have reported that in both laboratory settings and real-world classrooms, students learn better when they take notes by hand than when they type on a keyboard. Contrary to earlier studies attributing the difference to the distracting effects of computers, the new research suggests that writing by hand allows the student to process a lecture’s contents and reframe it — a process of reflection and manipulation that can lead to better understanding and memory encoding.

Laptop-Vorlesung

Fonte: archiv.ethlife.ethz.ch

Bom, (embora não importe tanto), me parece que os pesquisadores norte americanos não foram pioneiros nesta matéria. Estudos com resultados semelhantes já foram divulgados anteriormente, como os de Anne Mangen, uma professora adjunta do Centro de Leitura da Universidade de Stavanger, na Noruega, que já havia publicado um artigo no periódico Advances in Haptics (Digitizing Literacy: Reflections on the Haptics of Writing), juntamente com o neurofisiologista Jean-Luc Velay, da Universidade de Marselha na França.

De qualquer forma, há fortes indicações de que escrever a mão fortalece o processo de aprendizagem, tanto de crianças quanto de adultos. Escrever a mão requer mais tempo, porém, o feedback parece ser bem maior, criando um “link” direto entre a atividade física e o reconhecimento visual.

Adhesive notes and ballpoint pen

Wrong Dress Code

My wardrobe doesn’t have enough yummy colours in it.

David Letterman, June 16, 1983

Ehrenhof-Drohne

Ja, so ist das, das eine wird einem peinlich und aufgearbeitet und das andere gilt als Tradition und muss wieder auferstehen aus gesprengten Ruinen. Gespenstisch mag das vor allem anderen Europäern erscheinen, denn Deutschland diktiert wieder Sparpläne und Ziele und ist reich genug, Schlösser zu bauen – wenn ich mich nicht irre, sogar den größten Schlosskomplex in Europa.

[…]

Diese neue Fassade in Berlin kaschiert nur jede Menge Beton, überzogene Kostenrahmen und vielleicht später auch den ein oder anderen Skandal BER’schen Ausmaßes. Es ist kein Feudalismus, der da mit keiner bürgerlichen Attitüde errichtet wird, es ist, mit Verlaub, eigenartig. Außer ein paar handelsüblichen Subventionsmissbräuchen werden wir nichts dahinter zu verbergen haben, was nicht ohnehin schon laufend öffentlich geschieht. Und den Mut, die einzige Euro Hawk Drohne in den Ehrenhof zu stellen, statt sie in Manching verrotten zu lassen, werden Sie vermutlich auch nicht haben, selbst wenn die noch weniger Sinn als die Fassade machte, und so als Entschuldigung herhalten könnte.

[…]

Immerhin, ein Solitär der deutschen Baugeschichte wird es zweifellos sein. Die Kunstgeschichte wird später natürlich rätseln, wie man das bezeichnen soll: Gesunkenes, niedergebombtes und auf niedrigem Niveau wiederaufgebautes Kulturgut vielleicht? Zweite Wilhelminische Epoche? Oder einfach nur die Architektur des Traumas?

Don Alphonso

P.S.:
Kleiner Nachtrag, von anderer Seite:
Die Verteufelung von Beton und Brutalismus ist die Kehrseite des Altbauhypes und der Berliner Schlossrekonstruktion: Man will zurück in die Zeit vor Hitler und vor Massendemokratie. Stuck als Vermeidungsstrategie.

Steeped In Violence

We are steeped in violence.

This past week was of course a searing reminder: Monday’s bombing at the Boston Marathon and the ensuing manhunt that ended on Friday with the death of one suspect and the capture of another, his brother, dominated the news. But there were other troubling, if less traumatic reminders, too. On Tuesday, a 577-page report by the Constitution Project concluded that the United States had engaged in torture after the Sept. 11 attacks. On Wednesday, a turning point in the heated national debate on gun control was reached when the United States Senate dropped consideration of some minimal restrictions on the sale and distribution of guns. Looming above all this is the painful memory of the mass killing at Sandy Hook Elementary School.

Now is as good a time as any to reflect on our responses to the many recent horrors that seem to have engulfed us, and to consider whether we can hope to move from an ethos of violence to one nonviolence. Facing ourselves squarely at this difficult moment might provide a better lesson for the future than allowing ourselves to once again give in to blind fury.

We might begin by asking the question, Who are we now?

Clearly, we are a violent country. Our murder rate is three to five timest hat of most other industrialized countries. The massacres that regularly take place here are predictable in their occurrence, if not in their time and place. Moreover, and more telling, our response to violence is typically more violence. We display our might — or what is left of it — abroad in order to address perceived injustices or a threat to our interests. We still have not rid ourselves of the death penalty, a fact that fills those in other countries with disbelief. Many of us, in response to the mindless gun violence around us, prescribe more guns as the solution, as the Republicans sought to do during the gun debate. And we torture people. It is as though, in thinking that the world responds only to violence, we reveal ourselves rather than the world.

Why is this? How has the United States become so saturated in slaughter?

There are, of course, many reasons, but three stand out …
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By Todd May, The New York Times Opinionator

Multitasking? Yep!

Source: dpa

Last monday, doing spot check on traffic, the German police caught a guy for driving far beyond speed limit on a highway.

Though this happens all the time, the involved police officers were quite surprised when they took a closer look.

Just wondering how he could have been able to manage GPS, two cell phones, a laptop and a printer while holding on to the wheel …

What a freak!

P. S. “Yep” again, despite all clichés: there are speed limits on German highways. Even there.

Digitale Demenz? Immer schlimmer!

Die Aufmerksamkeitsspanne! Der Digitalnutzer! Wird immer kürzer. Sagt ein Wissenschaftler. Nein, ein Wissenschaftler! Nur noch Häppchen werden wahrgenommen. Das Kurzzeitgedächtnis: wie ausgelöscht! Ja, ausgelöscht. Nein, das Kurzzeitgedächtnis. Es werden immer nur die ersten drei Wörter eines Satzes – die ersten drei! Und danach ist alles vergessen. Ist ja auch egal. Was gibt’s sonst Neues? Ach so: Eine Studie über digitale Demenz ist da! Stimmt, find’ ich auch langweilig. Was ist eigentlich bei Facebook los? Ich bin durstig. Oder hungrig. Ein paar Häppchen wären jetzt schön. Mhm, Häppchen. Und sonst so? Aufs Klo könnte ich auch wieder mal. Oder war ich nicht schon Montag? Nein, heute ist ja heute. Wann wohl der Peter aus der Kriegsgefangenschaft kommt?

Titanic-Newsticker, 28.08.2012

Game Over …


Aus der schlechtesten aller möglichen Welten.

(Un-)freundliche Vereinnahmung

Was die insgesamt zu beobachtende Zunahme der traditionell christlich überformten Ritualisierung angeht, könnte man mit den Schultern zucken und auf die nächsten Generationen hoffen. Das ist die optimistische Sicht der Dinge – allerdings bleibt die Sorge berechtigt, dass die neuen, alten Rituale in Wirklichkeit nur eine Angstreaktion auf eine zerbröselnde Gesellschaft sind. Schüler mit ein bisschen Kreationismus, Strafarbeiten, dem Vaterunser und naiv-delirösen Gesängen auf die Realität dieser Gesellschaft vorbereiten zu wollen – das ist in jedem Fall eine Kette peinlicher Vorfälle.

Markus Hammerschmidt über religiöse Auswüchse an einer staatlichen Grundschule.

Keine Gedanken

Macht Euch keine Gedanken darüber, wer Euer “Freund” ist und wer nicht.
Macht Euch keine Gedanken darüber, wer Euch “folgt” und wer nicht.

Macht Euch lieber Gedanken, weshalb ihr Euch darüber Gedanken macht.